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Samstag, 28. Dezember 2013 18:27 Alter: 4 Jahre

Wieso sind Schiffe immer weiblich?

Weshalb haben die Schiffe Weibernamen?

Die Alexandra Salondampfer von 1908

Der Bussard  Dampf-Tonnenleger von 1905                                           

 

Wieso sind Schiffe immer weiblich?

Segelmacher Stitches sagt watch „Weshalb haben die Schiffe Weibernamen? Weil ihr Takelwerk mehr kostet als alles was darunter ist!“ in Joan Lowell, Ich spucke gegen den Wind [1]

Weil sie aufwändig, und anspruchsvoll sind, ständige Aufmerksamkeit und Zuwendung fordern und…immense Kosten verursachen und jede Vernachlässigung rächen…. ist eine sehr chauvinistische Betrachtung.

Pamir, Passat, Preussen, Priwall, die berühmten Segler der Reederei Laisz hatten alle Namen die mit P begannen aber alle werden als weiblich eingestuft.

Im Altertum gab man den Schiffen gerne den Namen von Göttern um von ihnen Stärke, Schutz und Wohlwollen zu erlangen.[2] Unsere altnordischen Vorfahren gaben ihnen auch gerne Tiernamen wie Ormen free live porn chat -der Drachen amateur teen girl , Falken source url -der Falke free live sex cams no sign up   Hjorten- der Hirsch. Oder auch Spitznamen wie Trékyllir –Holzsack.[3])

Kriegschiffe erhielten imposante Namen die die Macht  und Glorie des Herrscherhauses dokumentieren sollten, De Golden Leuw -Der goldene Löwe, der Grosse Kurfürst

Im christlichen Mittelalter gab man den Schiffen religiöse Namen-der Heilige Geist free kik sexting usernames , Santa Maria-die Heilige Maria um

 den von Heiligen um Schutz und Beistand zu erlangen.

In der Seefischerei Maß man dem Schiffsnamen nicht so viel Bedeutung zu wie in der Frachtschifferei. Boote hatten selten einen Namen bestenfalls nur eine Kennzeichnung.(für die Behörden)

In der Neuzeit kam der Brauch auf, die Schiffe  auf den Namen der Frau des Eigners oder Reeders zu taufen- um sie mit den immensen Kosten des Schiffes zu versöhnen? .Das Geschlecht des Schiffes lässt sich aus dem Schiffsnamen nicht ableiten im Skandinavischen wie im englischen Sprachraum gibt es im Artikel keine Unterscheidung zwischen männlich und weiblich es heißt http://schwarz-kutschen.de/?CAMS=teen-scat-porn en  oder free adult sex site the und lässt keine http://bildungskreis-borken.de/?WEBCAMS=free-mature-sex-sites Geschlechtszuordung zu. Es ist eine Frage der grammatikalischen Behandlung und für die Rechtschreibung im Deutschen haben wir den Duden[4]).

Die heutige Auffassung und Schreibweise Schiffe seien immer weiblich ist eine rein Philosophische Betrachtung. Ob die Schiffe robust oder zierlich, gutmütig oder zickig, pflegeleicht oder anspruchsvoll sind, liegt in den Händen des Konstrukteurs, Schiffbauers und Auftraggebers. Und ob es sich wacker hält ist - gerade bei Segelschiffen - eine Frage der Aufmerksamkeit und der Pflege.  Wie im richtigen Leben.

Gerd  Büker Schiffshistorisches Archiv

Sachdienliche Hinweise sind stets willkommen


[1] Joan Lowell, Ich spucke gegen den Wind, Rohwoldt 1951, amerikanische Originalausgabe  „The Cradle oft he deep“NY 1936

[2] August Köster, teentits Das antike Seewesen, Seite 134, 135, de Gruyter, Auflage: (Nachdr. d. Ausg. 1923) (1969) ISBN 978-3-11-001356-6

[3] Johannes Hoops, Heinrich Beck, http://together-razem.org/?CAMS=best-sex-video-online Reallexikon der germanischen Altertumskunde, Band 27, Seite 75 bis 78 (online bei Googlebooks) R. Simek zu „Schiffsnamen“, Walter de Gruyter & Co; Auflage: „2nd Revised edition“ (10. Dezember 2004), ISBN 978-3-11-018116-6

[4] Duden / Deutsches Universalwörterbuch 2. Auflage, 1989 Seite 1318

Duden, Die Grammatik, 7., völlig neu erarbeitete und erweiterte Auflage, Band 4, Mannheim, Leipzig, Wien, Zürich 2005; S.163, Regel 247



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