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Dienstag, 24. November 2009 20:32 Alter: 284 Tage

Stapellauf des „Lüneburger-Salzewers“

Von: GB

Stapellauf des „Lüneburger-Salzewers“

Am Freitag den 27. Nov. wurde der Nachbau des "Lüneburger Salz-Ewers"  um 14:30 Uhr beim Alten Kran am Stintmarkt in Lüneburg zu Wasser gelassen.

Vom Ende des 14. Jahrhunderts bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts transportierten die Ilmenau-Ewer das Salz über die Ilmenau und Elbe in Richtung Lübeck und Hamburg. Zur Blütezeit der Saline im 15., 16. und 17. Jahrhundert wurden so allein nach Lübeck jährlich mehr als 10.000 t Salz geschifft. Der Wasserweg war ungefährlicher und billiger als die Landroute, die heute als „Alte Salzstraße“ bekannt ist. Die Ewer konnten bis zu 20 t Salz transportieren. Die Größe der Schiffe schwankte. Während die älteren Ewer eine maximale Länge von 15 Metern und 4,20 Metern Breite hatten, erreichten die Kähne des 19. Jahrhunderts Längen von bis zu 20 Metern. Unser Ilmenauewer orientiert sich an den Vorbildern des 16. und 17. Jahrhunderts. Er wird originalgetreu in Klinkerbauweise gezimmert und hat eine Länge von knapp 15 Meter. Als Vorlage dienen historische Abbildungen und Beschreibungen aus dem Lüneburger Stadtarchiv und Modelle des 17. und 18. Jahrhunderts aus verschiedenen Museen und der Lüneburger Nicolaikirche. Die SALZWERKSTADT ist ein gemeinsames Projekt Lüneburger Bildungs- und Kultureinrichtungen.

Job.sozial und Volkshochschule Region Lüneburgs und anerkannte Bildungs- und Beschäftigungsträger. Sie sind im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft Arbeit und Grundsicherung für den Landkreis Lüneburg tätig. Das Projekt wird mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert. Kulturelle Träger sind das DEUTSCHE SALZMUSEUM und der Arbeitskreis Lüneburger Altstadt. 



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