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Arved Fuchs findet Spuren der Greely-Expedition
Pressemitteilung der Nordpoldämmerung – Expedition Nordwest-Grönland 2009
Trotz extrem schwieriger Eisverhältnisse hat es Arved Fuchs geschafft – in der vergangenen Woche erreichte der Bad Bramstedter das Expeditionsziel Pim Island an der Ostküste der Ellesmere Insel.
Bad Bramstedt / Grönland, 25.08.2009
Vom kanadischen Grise Fiord aus segelte die „Dagmar Aaen“ vor drei Wochen in Richtung Norden, um die legendäre Pim Island anzusteuern, an deren Ostküstedie historische Greely-Expedition 1884 ein tragisches Ende nahm.
Über die Carey Islands führte der Weg das Team um Arved Fuchs vorerst an die Küste Grönlands, da durch die Eisschmelze große Massen an Eis in den Smith Sound geschoben wurden. Diesen Sound galt es zu queren, um überhaupt an der Pim Island anlanden zu können. Bei einem Besuch der Siedlung Siorapaluk erfuhr Fuchs in Gesprächen mit Einheimischen, wie extrem sich der Klimawandel auf die Lebensgewohnheiten auswirkt. Durch den Rückgang des Packeises können die traditionellen Hundeschlittenfahrten nach Kanada nicht mehr durchgeführt werden, angestammte Jagdgründe können nicht mehr erreicht werden, da das Meereis zu unsicher geworden ist.
Am Mittwoch nutzte Fuchs schließlich eine Lücke im Eis, um zur Pim Island zu gelangen. An dem von Greely errichteten Camp Clay fand das Team tatsächlich Hinterlassenschaften der Expedition von 1884. Vermoderte Schlafsäcke, Kochtöpfe, Kleiderreste und Knöpfe wurden dokumentiert – sogar den Cementary Ridge, wo die Toten verscharrt wurden, fanden Fuchs und seine Crew.
Wegen der bedrohlichen Eislage musste Fuchs die Insel jedoch wieder verlassen und entschloss sich, den Weg nach Grönland einzuschlagen. Momentan befindet sich die Mannschaft auf der „Dagmar Aaen“ unterwegs in Richtung Qaanaaq, wo ein erneuter Crewwechsel stattfinden wird.
Über die Homepage www.arved-fuchs.de können die spannenden Logbucheinträge und die exakte Route der „Dagmar Aaen“ verfolgt werden.
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