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		<title>News Schiffshistorisches Archiv Flensburg</title>
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			<title>News Schiffshistorisches Archiv Flensburg</title>
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		<copyright>Gerhard Büker</copyright>
		
		
		<lastBuildDate>Wed, 18 Aug 2010 22:19:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title></title>
			<link>http://www.schiffshistorisches-archiv.de/aktuell-beitrag.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=31&#38;cHash=6b8433630e</link>
			<description>Der Meister der Kleinschifffahrt
Der vergessene Maler Geo Wolters (1866 – 1943) wird in einer...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1>Der Meister der Kleinschifffahrt</h1>
<p class="bodytext"><b>Der vergessene Maler Geo Wolters (1866 – 1943) wird in einer Ausstellung in Wischhafen gewürdigt</b></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Wohl niemand hat die Kleinschifffahrt auf der Unterelbe so liebevoll&nbsp; dargestellt, wie der Hamburger Künstler Geo Wolters. Wolters mit einer hochinteressanten Vita, war der einzige deutsche Marinemaler, der auch ein Kapitänspatent auf kleine Fahrt hatte. Dem deutschen Schiffahrtsmuseum in Bremerhaven ist mit der Wiederentdeckung dieses Künstlers und Kapitäns etwas sehr Dankenswertes gelungen.</p>
<p class="bodytext"><i>Geo Wolters&nbsp; Der Meister der Kleinschifffahrt&nbsp; Ausstellung bis 14. November. Kehdinger Küstenschiffahrts-Museum</i></p>
<h1 style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt">&nbsp;</h1>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Johann Joachim Georg Wolters wurde am 25. Mai 1866 in Hamburg-Winterhude als Sohn des Rechtsanwaltes und Bürgerschaftsabgeordneten Dr. jur. Georg Wolters geboren. Nach seiner nicht ganz problemlosen Schulzeit in Hamburg, die auf der Großen Stadtschule in Wismar endete, machte er eine vierjährige landwirtschaftliche Ausbildung auf einem Gut, wie es schon sein Vater gemacht hatte. Danach folgte eine militärische Ausbildung bei den Gardejägern in Potsdam.</p>
<p class="bodytext">Schon früh interessierte er sich für Malerei. Ein noch erhaltenes Bild „Winterhude an der Alster“ zeichnete er als 13-Jähriger. Nach der Militärzeit wandte er sich ganz der Malerei zu und nahm Malunterricht bei den renommierten Hamburger Künstlern Rudolf Hardorff und Friedrich Wilhelm Schwinge. In Paris studierte er an den bekannten Akademien Julian und Colarossi, sowie 1904 an der Akademie in Antwerpen. Sein fundiertes künstlerisches Wissen befähigte ihn sogar zum Sachverständigen vor Gericht.</p>
<p class="bodytext">Als Volontär auf einer kleinen Bootswerft studierte Wolters die Bauweise der dort gebauten Ewer, Tjalken und Jollen auf das Genaueste. Nach und nach wurde er als Marinemaler (die für ihn passendere Bezeichnung wäre vielleicht ‚maritimer Maler’) bekannt und stellte erstmals auf der großen .Frühjahrsausstellung 1895 in der Hamburger Kunsthalle eines seiner Gemälde aus. Auch im Kulturleben der Hansestadt war Wolters, mit der Lebensweise eines Mannes vornehmer Abkunft und großem Vermögen, ein gern gesehener Gast und Unterhalter.</p>
<p class="bodytext">1896&nbsp; heiratete er Tilly Krispin. Die Ehe, aus der 2 Töchter hervorgingen, wurde nach zehn Jahren geschieden. In zweiter Ehe heiratete er Anni Maag, mit der er bis zu seinem Lebensende zusammenblieb. Aus dieser Ehe gingen ein Sohn&nbsp; und eine Tochter hervor, ein zweiter Sohn verstarb 1916 im ersten Lebensjahr. Die Familie wohnte im Stadtteil Eppendorf. Mit dem Ausbruch des ersten Weltkrieges endete für Geo Wolters ein außerordentlich erfolgreicher Lebensabschnitt. Als Marinemaler war er inzwischen ein anerkannter Künstler, und als Regattasegler war er bekannt und hatte viele Rennsiege eingefahren.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Der Maler Geo Wolters ist ohne den Segelsportler nicht denkbar. Der Enkel Joachim Wolters zählt im seiner Familienchronik allein 375 erste Preise auf, die sein Großvater gewonnen hat. Geo Wolters war Mitglied in verschiedenen, auch internationalen, Yachtclubs und Segelvereinen, der bekannteste von ihnen war der Kaiserliche Yachtclub in Kiel, dem er ein Leben lang angehörte. 1901 ließ Wolters sich von dem renommierten Hamburger Yachtkonstrukteur und Bootsbauer Max Oertz eine 9m lange Yacht bauen, deren Segelanordnung er selbst ausgetüftelt hatte. Die vielen Siege mit dieser Yacht haben seine Kennerschaft bestätigt.</p>
<p class="bodytext">Legendär sind die Regatten mit dem amerikanischen Rennschoner WESTWARD unter dem Kommando von Charly Barr, bei denen der Künstler als .Navigator und taktischer Berater an Bord war. Die Yacht gewann auch gegen die kaiserliche METEOR alle neun Rennen. Wilhelm II. war nicht amüsiert. Selbst als Geo Wolters in finanziellen Nöten ihm später im holländischen Exil einige Bilder anbot, schickte der abgedankte Kaiser diese umgehend mit dem Vermerk zurück <i>„Segeln kann Er, malen jedoch nicht“</i>. Auch als Rennbootfahrer auf dem Bodensee und vor Monaco war er sehr erfolgreich; die Einkünfte aus den Regatten und Rennen dürften die aus der Malerei übertroffen haben.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Die Militärzeit im Ersten Weltkrieg verbrachte Wolters im Range eines Leutnants beim Freiwilligen Motorboot-Korps an verschiedenen Einsatzorten, am Ende versehen mit mehreren Auszeichnungen. Er erlebte das Kriegsende in Belgien und konnte sich von dort nach Hamburg durchschlagen, wo er am 23. November 1918 eintraf. Nach dem Krieg begann für ihn eine schwierige Zeit, denn er war auch gesundheitlich angeschlagen und niemand interessierte sich für seine Kunst. Er musste als Schuppenaufseher im Hafen tätig sein, um seine Familie zu ernähren. Nach einem Jahr konnte er wieder von der Malerei leben. Während der Inflation in den 1920er-Jahren, zurzeit der Prohibition in den USA, verkaufte er den Kapitänen amerikanischer Schiffe kleine Karikaturen mit dem Text „Drink no water“ und kam so zu amerikanischen Dollars. Aber diese Art der „Hausierens“ schmerzte doch sehr und war für Geo Wolters eine eher unschöne Erinnerung.</p>
<p class="bodytext">Zu den wirtschaftlichen Problemen kamen nach einem Autounfall im Jahre 1930 auch noch gesundheitliche Schwierigkeiten durch die Folgen verschiedener Knochenbrüche, an Malen war nicht zu denken. In einem Antrag auf Künstlerhilfe beantwortete Geo Wolters die Frage nach seinen Einkünften&nbsp; mit Wohlfahrtsunterstützung und dem gelegentlichen Verkauf kleiner Aquarelle. </p>
<p class="bodytext">Krankheit und wirtschaftliche Not wechselten aber auch mit freudigen Ereignissen, alte Freundschaften halfen durch schwere Zeiten. 1941, zu seinem 75. Geburtstag widmete die Zeitschrift „Die Yacht“ Geo Wolters einen längeren Artikel, hob darin seine Regattaerfolge hervor, würdigte aber auch seine Arbeit als Marinemaler. </p>
<p class="bodytext">1943 schrieb Geo Wolters an seinen Sohn, dass es mit den Aufträgen gut ginge, er aber leider nicht mehr so viel arbeiten könne. Am&nbsp; 3. November 1943 starb er. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Eine Übersicht über das Werk von Geo Wolters wird nun erst vor seinem Enkel erstellt, ein Verzeichnis wurde vom Künstler nicht geführt. Großzügig hat er Arbeiten nach allen Seiten auch verschenkt. Durch den Segelsport sind etliche seiner Bilder auch nach England, wo er Freunde und Bewunderer hatte, gegangen. Zu seinem Œuvre gehören Ölgemälde, Gouachen und Aquarelle, Federzeichnungen und Radierungen. Wolters’ Bedeutung als Maler konzentriert sich vor allen Dingen auf Hamburg und auf die Unterelbe. Hier hat man noch den direkten Bezug zu der Berufsschifffahrt auf der Elbe und hier weiß man seine Darstellungen der Ewer, Schniggen, Tjalken und Kutter, alles seemännisch korrekt abgebildet, zu schätzen. </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Das wichtigste Werk in dieser Beziehung dürfte die aus 20 Radierungen bestehende Kunstmappe „Kleinschiffahrt auf der Unterelbe“ aus dem Jahre 1925 sein, die das Kehdinger Küstenschiffahrts-Museum aus einem Antiquariat für seinen Bestand erwerben konnte und die es nun in einer speziellen Geo Wolters Ausstellung gezeigt wird. Die Ausstellung beinhaltet als Leihgaben auch farbige Arbeiten. Sie ist die erste allein Geo Wolters gewidmete Ausstellung seit Jahrzehnten.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><i>Nach Lars U. Scholl und Rüdiger von Ancken „Der Marinemaler Geo Wolters (1866-1943)&nbsp; in Deutsches Schiffahrtsarchiv 31. 2008, Oceanum Verlag.</i></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Wir wollen unseren Besuchern auch immer das Besondere bieten.</p>
<p class="bodytext"><b>Im Rahmen dieser Ausstellung bieten wir unseren Besuchern 29 Original Geo-Wolters-Radierungen aus dem Jahre 1925, vom Künstler signiert und beschriftet, zum Kauf an.</b></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><i>Geo Wolters&nbsp; Der Meister der Kleinschifffahrt&nbsp; 30. Juli bis 14. November. Kehdinger Küstenschiffahrts-Museum, Unterm Deich 7, 21737 Wischhafen. Täglich außer montags 10.00 – 12.00 Uhr und 13.00 – 18.00 Uhr, ab 1. Oktober nur noch sonnabends, sonntags und an Feiertagen.</i></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 22:19:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Tag des Denkmals 12.Sept. 2010</title>
			<link>http://www.schiffshistorisches-archiv.de/aktuell-beitrag.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=30&#38;cHash=6ecef6f663</link>
			<description>Die Hansestadt Lüneburg freut sich, am 12. September 2010 die Eröffnungsveranstaltung zum...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Die Hansestadt<b> Lüneburg</b> freut sich, am 12. September 2010 die Eröffnungsveranstaltung zum bundesweiten Tag des offenen Denkmals auszurichten. „Kultur in Bewegung – Reisen, Handel und Verkehr” lautet das Motto. Passend dazu bilden Lüneburgs Wasserviertel und die Hafenanlage mit dem historischen Kran einen thematischen Schwerpunkt.</p>
<p class="bodytext">So wie sich die Hansestadt Lüneburg dem Denkmalschutz verschrieben hat, pflegen auch die Traditionsseglern das Kulturgut vergangener Zeiten. Die Hansestadt Lüneburg und der Arbeitskreis Lüneburger Altstadt (ALA) laden herzlich dazu ein, am Tag des offenen Denkmals nach&nbsp; Lüneburg zu reisen, im historischen Hafen festzumachen und die historische Seefahrertradition für die Besucher wieder aufleben zu lassen.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Kontaktadresse:&nbsp; Ralf Gros , Kefersteinstr.&nbsp; 1&nbsp; D-21335 Lüneburg </p>
<p class="bodytext">e-mail boraxxbora@web.de</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 14:34:00 +0200</pubDate>
			
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